
Andreas Berkel (1818-1895) gründet im Jahr 1847 eine Sprit- und Essigfabrik in Germersheim.

Andreas Berkel heiratet im Juni 1847 Elisabetha Müllery (1825-1892) und bekommt mit ihr sechs Kinder.

Die Familie lebt in einem stattlichen Haus in der Fischerstraße. Gleich dahinter ist die Fabrik der Berkels untergebracht.

Joseph Berkel (1856-1907) übernimmt 1875 das Geschäft seines Vaters, zusammen mit Bruder Heinrich.

Heinrich Berkel (1858-1911) und sein Bruder Joseph benennen die Firma in „Gebrüder Berkel – Sprit- und Press-hefenfabrik und Roggenmühle Germersheim“ um.

Die Sprit- und Presshefenfabrik der Gebrüder Berkel ist ab 1882 in der heutigen Klosterstraße untergebracht – und wird in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich erweitert.

Der Handel mit Presshefe, einem Nebenprodukt der Alkoholproduktion, floriert Ende des 19. Jahrhunderts und trägt zum großen Erfolg der Berkels bei.

Verpackung von Presshefe der Firma Berkel aus Pergamentpapier – mit Abbildung der Fabrik in Germersheim. Die „Pfalzhefe“ ist auch über Landesgrenzen hinaus bekannt.

Heinz Berkel (1896-1959) gelingt es, den Fortbestand seines Unternehmens zu sichern, trotz Wirtschaftskrise und zweier Weltkriege.

1924 fusioniert das Unternehmen von Heinz Berkel mit der Pfälzischen Presshefen- und Spritfabrik in Ludwigshafen.

Außenansicht der PAN-Brennereien, ca. 1950. Dort sind heute die PAN-Vinothek und PAN – die Wohnungen untergebracht.

Die Produktion in der Jägertraße in Ludwigshafen läuft in den 1960er-Jahren auf Hochtouren.

Bis 1974 geht die Spirituosenproduktion in Germersheim weiter – unter anderem die Herstellung des berühmten „CumPAN“.

Nach langen Verhandlungen wird die „Pfälzische Sprit- und chemische Fabrik Heinz Berkel KG“ 1973 von der Jägerstraße nach Rheingönheim verlegt.

Die riesigen Tanks der Berkelschen Fabrik fallen schon von Weitem ins Auge – die Technik auf dem Gelände ist auf dem neuesten Stand.

Dieter Berkel (1930-1989) übernimmt 1959 die Leitung des Unternehmens, nach dem Tod seines Vaters Heinz.

1978 gründet Dieter Berkel mit drei weiteren Partnern die Einkaufgemeinschaft AHK – Alkoholhandelskontor GmbH & Co. KG mit dem Ziel, den Handel auf europäischer Ebene außerhalb des Branntweinmonopols voranzutreiben.

Im Jahr 1974 wird die Produktion in Germersheim vollständig eingestellt. Teile der Anlagen werden nach Ludwigshafen gebracht.

1989 tritt Mathias Berkel in 5. Generation die Nachfolge seines Vaters im Familienunternehmen BERKEL an.

2005 entsteht die Unternehmensgruppe BERKEL AHK durch Übernahme der Anteile der anderen AHK-Anteilseignern, mit ihren vier Niederlassungen (Berlin, Dresden, Lippstadt und Ludwigshafen) und mehr als 40 Mitarbeitern.

Der Tank auf dem Firmengelände in Rheingönheim bekommt 2008 durch den Künstler Carsten Kruse neuen Glanz.

Fünf Generationen der Berkel-Familie haben das Unternehmen durch viele Höhen und Tiefen gelenkt – und dabei Erfolgsgeschichte geschrieben.

Benedict Berkel (*1996) zeigt schon zu Schulzeiten Interesse an Chemie und Naturwissenschaften – eine Eigenschaft, die ihm noch einiges nützen wird.

Aus der kleinen Essigfabrik in Germersheim ist knapp 175 Jahre später ein stattliches Unternehmen geworden.

Die neue Generation steht schon bereit, um das Familienunternehmen BERKEL in die Zukunft zu führen.

Ein großer Erfahrungsschatz, langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und das zukunftsfähige Produkt Ethanol machen das Familienunternehmen BERKEL einzigartig in der Branche.
